Behandlungsarten in der Ergotherapie

Viele Menschen sind es von der Physiotherapie gewohnt, dass auf den Rezepten steht, was gemacht werden soll. Wie z.B. manuelle Therapie oder Krankengymnastik. Wenn also auf dem Rezept manuelle Therapie steht, sollte der Physiotherapeut/in bei dem Klienten manuelle Therapie anwenden. Wenn Lymphdrainage da steht, dann sollte der Physiotherapeut/in Lymphdrainage anwenden. In der Ergotherapie ist dies ein wenig anders. All die oben aufgeführten Begriffe, die auf dem Rezept stehen, sagen uns, den Ergotherapeuten/innen, nicht  welche konkrete Technik/Konzept angewandt werden soll, sondern eher welcher Bereich des Körpers bzw. des Menschen betroffen ist.

Auf Ihrem Rezept können unter: Heilmittel nach Maßgabe des Katalogs, folgende Behandlungsarten stehen:

  • sensomotorisch perzeptive Behandlung [Der Begriff sagt aus, dass bei der Krankheit auch eine Beteiligung des Nervensystems vorliegt (z.B. nicht Bewegen können oder Taubheitsgefühl, Missempfindungen usw.)].
  • motorisch funktionelle Behandlung [Der Begriff sagt aus, dass eine Beteiligung von Muskeln und Knochen bzw. des propriozeptives Systems vorliegt (eher Motorik)].
  • Hirnleistungstraining [Der Begriff erklärt sich von selbst].
  • psychisch funktionelle Behandlung [Der Begriff psychisch funktionelle Behandlung sagt aus, dass eine psychische Störung vorliegt. Sehr häufig wird in diesem Bereich mit handwerklichen Techniken gearbeitet]

und als Zusatz kann auch in der zweiten Reihe noch stehen

  • thermische Anwendung